URSACHEN DES SCHNARCHENS

Schnarchgeräusche entstehen, wenn das Weichgewebe in Mund und Rachen beim Schlafen vibriert. Sie werden beim Atmen durch eine Turbulenz in den oberen Atemwegen verursacht. Diese Vibrationen des Weichgewebes in den oberen Atemwegen treten auf, wenn die Lungen bei verengten Atemwegen Probleme haben, Sauerstoff ein- und Kohlendioxid auszuatmen.

Die snoreeze Anti-Schnarch Produkte wirken auf die Ursachen des Schnarchens.

 

GEWICHT

Schon ein Übergewicht von wenigen Kilos kann das Risiko zu schnarchen deutlich erhöhen.

Der erhöhte Fettgewebsanteil am Hals und im Rachen kann die oberen Luftwege zusätzlich verengen und eine freie Atmung behindern.
Es kann sein, dass die Spannung der Muskulatur im hinteren Gaumen nicht ausreicht um die oberen Luftwege so weit offen zu halten, dass das Gewebe nicht vibriert.

Was kann ich tun?

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung hilft, Übergewicht zu reduzieren und somit das vom Übergewicht ausgelöste Schnarchen zu lindern.

  • Wenn Sie seit längerer Zeit nicht mehr sportlich aktiv waren, bei einer bestehenden Krankheit oder besonderen Ernährungseinschränkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

 

ALKOHOL

Alkohol kann das weiche Gewebe im hinteren Bereich des Rachens entspannen und steigert damit das Risiko zu Schnarchen.

Alkohol vor dem Schlafengehen wirkt muskelentspannend auf das weiche Gewebe der Atemwege. Dadurch kann es sein, dass die Spannung der Muskulatur im hinteren Gaumen nicht mehr ausreicht um die oberen Luftwege so weit offen zu halten, dass das Gewebe nicht vibriert.


Der Genuss von Alkohol kann die Wirkung der snoreeze Produkte beeinträchtigen.

Was kann ich tun?

  • Eine Reduktion des Alkohol-Konsums wird die Muskulatur im hinteren Rachen weniger entspannen und so das Risiko zu Schnarchen reduzieren.

  • 3-4 Stunden vor dem Zubettgehen sollte kein Alkohol mehr getrunken werden.

  • Der regelmässige, exzessive Genuss von Alkohol kann zu einer starken Gewichtszunahme führen, was wiederum das Risiko zu Schnarchen deutlich erhöht.

 

RAUCHEN

Rauchen kann Ihr Risiko zu schnarchen deutlich erhöhen. Zigarettenrauch reizt die Schleimhaut in Nase und Rachen und verursacht kleinste Schädigungen und Entzündungen, was zu Schwellungen führt.

Einengungen der Nasengänge können dazu führen, dass vermehrt durch den Mund geatmet und dabei geschnarcht wird. Schwellungen im Rachenbereich können die oberen Luftwege einengen und eine freie Atmung verhindern.

Was kann ich tun?

  • Jede Reduktion der Anzahl der Zigaretten die Sie rauchen wird die Reizung und die Schädigung der Schleimhaut in der Nase und im Rachen deutlich vermindern.

  • Indem Sie die letzte Zigarette mindestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen rauchen, reduzieren Sie die Auswirkungen des Nikotins und des Zigarettenrauches und somit das Risiko des durch Rauchen ausgelösten Schnarchens deutlich.

  • Die wirksamste Massnahme wäre das Rauchen ganz aufzugeben um das durch Rauchen verstärkte Schnarchen zu stoppen.

 

GENETISCHE VERANLAGUNG

Die genetische Veranlagung kann die Wahrscheinlichkeit zu schnarchen wesentlich beeinflussen.

Es könnte natürlicherweise ein engerer oberer Luftweg bestehen, zum Beispiel durch eine Verkrümmung der Nasenscheidewand. Dies führt dann dazu, dass das weiche Gewebe im hinteren Rachen vibriert. Bei nachlassender Muskelspannung bringt der Luftstrom Zäpfchen und Zunge zum Vibrieren und verursacht dadurch das Schnarchen.

Ebenso könnten Zunge oder Rachenmandeln teilweise oder ganz den oberen Luftweg blockieren, wenn sie etwas grösser sind als der Durchschnitt.

Enge Nasengänge können durch vermehrte Mundatmung einen ähnlichen Einfluss haben wie eine verstopfte Nase, die zum Schnarchen führen kann.

Was kann ich tun?

Auch wenn Sie Ihre genetische Veranlagung nicht ändern können, so können Sie in den meisten Fällen doch deren Auswirkungen begrenzen.

  • Beachten Sie, wie das Trinken von Alkohol, Rauchen, vorhandenes Übergewicht und die Einnahme von bestimmten Medikamenten Ihre oberen Luftwege beeinflussen und somit zu Schnarchen führen können.

  • Beachten Sie, dass Erkältungen, Allergien und sogar eine Schwangerschaft zu einer verstopften Nase führen können und somit das Schnarchen noch verstärken, das durch enge Nasengänge entsteht.

 

ERKÄLTUNG ODER ALLERGIEN

Die Einschränkung der Nasenwege durch Erkältungen, Allergien oder verstopfte Nase ist ein wesentlicher Risikofaktor für das Schnarchen.

Die Reizungen im Nasenbereich nehmen oft im Laufe der Nacht zu und erhöhen die Wahrscheinlichkeit für das Schnarchen. Das Anschwellen der Nasenschleimhaut führt zu einer Einengung der Luftwege in der Nase und dadurch häufig zu Atmung mit offenem Mund, einer wichtigen Schnarch-Ursache.

Eine Verringerung des Allergierisikos ist für Betroffene eine gute Vorbeugung gegen eine Einschränkung der Nasenwege.


Was kann ich tun?

  • Versuchen Sie Staubmilben zu kontrollieren, indem Sie die Oberflächen besonders in Ihrer Schlafumgebung sauber halten durch häufiges Staubsaugen, Waschen der Bettbezüge und Staubwischen.

  • Vermeiden Sie, dass Ihre Haustiere auf Sitzmöbel und in die Betten kommen, da dies Tierallergien verstärken kann.

  • Wenn Sie an Heuschnupfen leiden, waschen Sie Ihre Kleidung häufiger und halten Sie die Fenster geschlossen um das Risiko zu vermindern, dass Allergieauslöser in Ihr Zuhause gelangen.

  • Wenn Sie häufig an einer verstopften Nase durch Erkältungen oder Grippe leiden, ernähren Sie sich gesund und ausgewogen und trinken Sie viel Flüssigkeit um Ihr Immunsystem zu stärken. Bei chronischen Infektionen sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

 

ALTER

Obwohl auch bei jüngeren Personen Schnarchen auftreten kann, steigt das Risiko des Schnarchens bei Personen über 35 Jahren an, da mit dem Alter die Spannung der Muskulatur nachlässt.

Es könnte sein, dass die Spannung der Muskulatur im hinteren Gaumen nicht ausreicht um die oberen Luftwege so weit offen zu halten, dass das Gewebe nicht vibriert.

Was kann ich tun?

Mit dem Alter nimmt die Muskelspannung zunehmend ab. Dennoch können Sie Massnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass die Muskelspannung nicht weiter abnimmt als dies Ihrem Alter entspricht.

  • Treiben Sie regelmässig Sport und ernähren Sie sich ausgewogen. Bereits ein geringes Übergewicht von wenigen Kilos erhöht das Risiko des Schnarchens erheblich.

  • Trinken Sie möglichst wenig Alkohol und reduzieren Sie das Rauchen so weit wie möglich, da beides Riskofaktoren sind, die das Schnarchen begünstigen.

 

MEDIKAMENTE

Einige Medikamente, vor allem Schlaf-oder Beruhigungsmittel, wirken sedierend und reduzieren die Muskelspannung im Rachen zusätzlich. Damit wird das Schnarch-Risiko deutlich erhöht.

Es könnte sein, dass die Spannung Ihrer Muskulatur im hinteren Gaumen nicht ausreicht um die oberen Luftwege so weit offen zu halten, dass das Gewebe nicht vibriert.

Was kann ich tun?

  • Wenn Sie sedierende Medikamente einnehmen fragen sie Ihren Arzt, ob es eine Alternative gibt, die weniger muskelentspannend wirkt.

  • Setzen Sie keine verordneten Medikamente ab ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben.

 

SCHWANGERSCHAFT

Schnarchen ist ein relativ häufiges Problem in der  Schwangerschaft, besonders in den letzten drei Monaten.

Während der Schwangerschaft nimmt das Blutvolumen im Körper stark zu und führt zu einer natürlichen Erweiterung der Blutgefässe. Dies kann unter anderem zu geschwollenen Nasenschleimhäuten führen, was durch die entstehende Enge der Luftwege im Nasenrachenraum veranlasst, durch den Mund zu atmen und somit zum Schnarchen führen kann.

Schon ein Übergewicht von wenigen Kilos kann das Risiko zu schnarchen deutlich erhöhen. Das durch die Schwangerschaft erhöhte Gewicht kann die oberen Luftwege weiter verengen und Sie daran hindern frei zu atmen. Es könnte sein, dass die Spannung der Muskulatur im hinteren Gaumen nicht ausreicht um die oberen Luftwege so weit offen zu halten, dass das Gewebe nicht vibriert.

Was kann ich tun?

  • Um das weitere Risiko für eine Einengung der Nasenwege durch Anschwellen der Nasenschleimhaut zu reduzieren, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihre Allergien positiv beeinflussen können und den Kontakt zu möglichen Infektionsquellen für Erkältungen oder Grippe meiden.

  • Es ist vollkommen natürlich, dass Sie während der Schwangerschaft zunehmen. Um den Einfluss der Gewichtszunahme auf das Schnarchen zu begrenzen, sollten Sie darauf achten, nicht mehr Gewicht zuzunehmen als von Ihrem Arzt empfohlen wird.

 

WEITERE URSACHEN

Schlafposition

Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, erhöht dies das Risiko zu Schnarchen, da Ihre Zunge durch die Schwerkraft natürlicherweise in Ihren Rachen fällt. Dies blockiert und verengt die oberen Luftwege und kann zu Unregelmässigkeiten beim Atmen führen. Auch eine starke Kopftieflage kann durch die vermehrte Durchblutung zu einem Anschwellen der Nasenschleimhäute führen und so zu einer Einengung der oberen Atemwege.


Umstände die zu einer Einengung der Nasenwege führen

Wenn Sie unter Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung oder einer anderen Erkrankung der Nasenwege leiden, kann dies zu einem erhöhten Schnarch-Risiko führen. Verengungen oder Verlegungen der Nasenwege können dazu führen, dass Sie überwiegend durch den Mund atmen, was wiederum Schnarchen begünstigen kann.

Was kann ich tun?

  • Wenn Sie vermehrt schnarchen wenn Sie auf dem Rücken liegen, sollten Sie versuchen in anderen Positionen zu schlafen, beispielsweise in der Seitenlage.

  • Ein Kissen, welches Kopf und Hals in eine gestreckte Position bringt kann zu einem zusätzlichen Freihalten der Atemwege führen.

  • Wenn eine Krankheit besteht, die das Schnarchen möglicherweise begünstigt, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bevor Sie die Produkte von snoreeze benutzen.

 

Adresse

Dolsan AG, Bergrain 6b, Postfach, CH-8910 Affoltern a.A.

Kontakt

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